A Dead End Society – The Urns In Our Hands

„Progressive Melodic Math-Metal-Deathcore(?)“

Artist: A Dead End Society

Album: The Urns In Our Hands

Spiellänge: 14:37 Minuten

Genre: Metal- / Deathcore mit Progressive-Einflüssen

Release: 02.01.2011

Label:

Link: http://www.myspace.com/adeadendsociety

Klingt wie: August Burns Red, Neaera

Bandmitglieder:

Gesang – Felix
Gitarre – Tommy
Gitarre – Marek
Bassgitarre – Robert
Schlagzeug – David

Tracklist:

  1. Radical Revolution
  2. Dust And Ashes
  3. The Hangman’s Dice
  4. Rape
  5. Apathy Within

A_Dead_End_Society-The_Urns_In_Our_Hands-Cover

A Dead End Society ist eine Metal- und Deathcore-Band aus dem sächsischen Bautzen, die sich im Jahre 2009 gründete und nach ihrer ersten EP Giving In am 02.01.2011 eine weitere EP mit dem Titel The Urns In Our Hands veröffentlichte. Nachdem die EP also seit nunmehr einem Jahr so durch die Musikszene trudelt, wird es höchste Zeit, sich die Songs einmal vorzunehmen.

Die EP beginnt mit dem einminütigen Intro Radical Revolution, zu dem es nicht viel zu sagen gibt, außer, dass es durch das Gerede und die diversen Soundeffekte einfach ein wenig überladen wirkt. Ohne eine direkte Überleitung wird einem danach direkt Dust And Ashes um die Ohren gefegt, was ebenso ein typisches Metal- und Deathcore-Gemisch darstellt. Ob nun helles Shouting oder tieferes Growlen, Felix hat seine Stimmbänder gut im Griff, lediglich die stumpf gesprochenen bzw. clean gesungenen Parts klingen, trotz der musikalischen Untermalung, wie die öden Erzählungen eines Geschichtslehrers. Doch diese Parts nehmen nur einen Bruchteil des Songs ein und stören somit kaum. Genauso verhält es sich auch beim darauffolgenden The Handman’s Dice.
Rape, der vierte und vorletzte Track auf der EP, ist ein zweiminütiges Kunstwerk, in dem neben den vorherrschenden Core-Elementen auch Einflüsse aus dem Melodic Death Metal zu finden sind. Das Lied an sich macht Spaß, ist nur leider doch ein wenig kurz. Diesem Konzept schließt sich auch Apathy Within an, welches die EP nach fünf Tracks und einer Gesamtlaufzeit von 14:37 Minuten ausklingen lässt.

Fazit: Auch wenn der Markt in der letzten Zeit mit Metal- und Deathcore nur so überrannt wird, sollte man sich die EP von A Dead End Society nicht entgehen lassen. Vor allem, da es diese auf der Bandpage als kostenlosen Download gibt. Der größte Störfaktor ist definitiv das Intro, welches, zumindest nach mehrmaligem Hören, einfach nur tinnitustauglich ist und irgendwie dem Spaß am Hören von Anfang an ein wenig Einhalt gebietet. Auch die cleanen Gesangsparts sorgen eher für verwundert hochgezogene Augenbrauen. Alles in Allem ist The Urns In Our Hands jedoch eine grundsolide Core-EP. Anspieltipp: Rape
Martin W.
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