Corona-Warn-App: RKI veröffentlicht Datenschutzerklärung und Comic zeigt vereinfacht die Funktionsweise der App

App soll in Kürze online gehen

Am 15.04.2020 haben wir bereits darüber berichtet, wie Bluetooth dafür sorgen könnte, dass wir schneller wieder auf Konzerte gehen können. Die Corona-Warn-App steht in den Startlöchern und wir erwarten eine Veröffentlichung in der kommenden Woche. Passend dazu wurden nun vom RKI (Robert Koch Institut) die Datenschutzerklärung der App vorgelegt. Infos zur App können hier abgerufen werden.

 

Am 10. April hatten sich die beiden Tec-Giganten Google und Apple darüber verständigt, dass man gemeinsame Sache im Bezug auf Programmschnittstellen seiner Mobiltelefonbetriebssysteme zur Erstellung einer einheitlichen und kompatiblen COVID-19-App machen möchte. Siehe folgenden Tweet vom Apple-Chef Tim Cook:

 

Da das Ermitteln der Kontaktpersonen als ein wichtiges Instrument zur Eindämmung der Verbreitung des Virus gehandelt wird, haben sich beide Großkonzerne zur sogenannten COVID-19-Initiative zusammengetan und eine „umfassende Lösung“ vorgestellt. Noch im Mai sollen laut iPhone-Ticker …beide Unternehmen APIs veröffentlichen, die die Interoperabilität zwischen Android- und iOS-Geräten unter Verwendung von Apps der Gesundheitsbehörden ermöglichen. Diese offiziellen Apps werden den Benutzern anschließend über ihre jeweiligen App-Stores zum Download zur Verfügung stehen.

Da laut Apple der Datenschutz und die Akzeptanz von „größter Bedeutung“sei, würde man alles transparent veröffentlichen. Mit möglichst wenig Datenvolumen auskommen, offen und überprüfbar erklärt, was im Hintergrund passiert, sollen die Ansätze sein, die man verfolgt. Um das „Decentralized Privacy-Preserving Proximity Tracing“ (DP-3T) gerade auch für Laien verständlich zu machen, hat Künstler Nicky Case diesen Lösungsansatz in einem Comic festgehalten, welcher Open Source zur Verfügung steht. Die deutsche Version habe ich euch an diesen Artikel angehängt.

Wir gehen davon aus, dass eine Abschwächung der Infektionsrate – welche das Ziel des DP-3T ist – früher oder später dazu führen wird, dass Kneipen, Festhallen und Konzertarenen wieder ihren gewohnten Betrieb aufnehmen können und wir auch Bands wieder live sehen können.

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