Fuck Off – Smile As You Kill

“Durchstart mit neuer Energie!“

Artist: Fuck Off

Herkunft: Barcelona, Spanien

Album: Smile As You Kill

Spiellänge: 42:17 Minuten

Genre: Thrash Metal

Release: 15.09.2013

Label: MDD Records / Xtreem Music

Link: https://www.facebook.com/PionerosDelThrash

Klingt wie: Agression und Witchburner

Bandmitglieder:

Gesang – Albert Gracia
Gitarre – Pep Casas
Bass – Zappa
Bass – Antoni Sáez Catlla
Schlagzeug – Ferran

Tracklist:

  1. Azor
  2. Doomed From Tthe Cradle
  3. Gardens Of Stone
  4. Smile As You Kill
  5. The Priest
  6. We Are Back In Town
  7. Impera La Corrupción
  8. People in War (2013 Version)
  9. Long Live Rock & Roll (Rainbow Cover)

fuck off - smile as you kill

Ich werde verrückt, da meldet sich das spanische Thrash Metal-Urgestein Fuck Off mit einem neuen Album wieder. Nachdem sie 1988 ihr erstes Album Another Sacrifice rausbrachten, waren sie schon hoch im Kurs, doch nach dem ihrem zweiten Silberling wurde es sehr ruhig um die Band. Umso besser, dass sie sich nach einer knapp 20-jährigen Pause 2010 neuformiert haben und somit 2013 unter der Fahne von MDD Records / Xtreem Music ihren dritten Silberling rausbringen.

Eines hat das Quartett defenitiv nicht verlernt: Wnd zwar, was schnelle Gitarrenriffs angeht. Diese kriegt man auf wirklich jedem Song geboten, dennoch bleiben beim ersten Hören wenige davon hängen.
Die Vocals von Albert Gracia passen gut zum Gesamtbild und runden einige Tracks gelungen ab. Insgesamt fällt mir auf, dass die Abwechslung fehlt, denn so gesehen klingt wirklich das gesamte Album gleich, mit leichten Ausnahmen.

The Priest und We Are Back In Town sind dafür aber zwei Stücke auf Smile As You Kill, die direkt im Ohr hängenbleiben und vor allem der zweitgenannte ruft einen gewissen Suchtfaktor hervor. Einen kleinen Bonus für die Reunion gibt es natürlich auch – und zwar ein Cover der Band Rainbow und eine neu aufgenommene Version des 1987 erschienenen Titels People In War, der erstmals auf einer 7″ Single rauskam.

Fazit: Es ist schon ein großer Schritt, in einer neuen Formation da weiterzumachen, wo man damals aufgehört hat. Doch Fuck Off beweisen, dass es möglich ist. Ich muss ganz ehrlich sagen, obwohl ich zu Beginn nicht sehr angetan war, beweist das nach knapp 23 Jahren Pause von Fuck Off veröffentliche Album ziemliche Kraft und einen erhöhten Spaßfaktor. Doch fehlt mir bei den ersten Titeln die Abwechslung, die mit den letzten Tracks nachgeholt wird. Über das Bonusmaterial kann man sich auch wirklich erfreuen. Für Freunde des Thrash Metals ist es ein Leckerbissen - zugreifen!

Anspieltipps: The Priest und We Are Back In Town
Stefan S.
7.5
7.5
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