Molly Hatchet – Battleground

Schlachtfeld Südstaatenrock

Artist: Molly Hatchet

Herkunft: Jacksonville, Florida

Album: Battleground

Spiellänge: 96:32 Minuten

Genre: Southern Rock

Release: 29.11.2019

Label: Steamhammer / SPV

Link: http://mollyhatchet.com

Bandmitglieder:

Jimmy Elkins – Gesang
Bobby Ingram – Gitarre
John Galvin – Keyboard
Tim Lindsey – Bass
Shawn Beamer – Schlagzeug

Tracklist:

CD 1:

  1. Bounty Hunter
  2. Whiskey Man
  3. Why Won’t You Take Me Home
  4. Son Of The South
  5. American Pride
  6. Edge Of Sundown
  7. Fall Of The Peacemakers
  8. Devil’s Canyon
  9. One Man’s Pleasure
  10. The Creeper
  11. In The Darkness Of The Night

CD 2:

  1. Justice
  2. As Heaven Is Forever
  3. I’m Gonna Live ‘Til I Die
  4. Beatin’ The Odds
  5. Jukin’ City
  6. Dreams I’ll Never See
  7. The Journey
  8. Flirtin’ With Disaster

Jetzt endlich liegt es vor: Battleground, ein insgesamt 19 Songs umfassendes Live-Mach(t)werk, das am 29. November 2019 als 2-CD-Digipack, 3-fach-LP im Gatefold-Cover mit bedruckten Innentaschen und in digitalem Format über Steamhammer/SPV veröffentlicht wurde.

Molly Hatchet veröffentlichten mit Battleground ihr fünftes offizielles Livealbum. Aufgenommen wurden die verwendeten Tracks in der Rockfabrik Ludwigsburg, in der Konzertfabrik Z7 in Pratteln (Schweiz) und während der 40th-Anniversary-Tour durch die USA. Die Aufnahmen sind allesamt mit dem leider im April 2019 verstorbenen Sänger Phil McCormack.

Die erschienene Battleground ist für mich ein gelungenes Abbild eines aktuellen Konzertes und gleichzeitig eine aktuelle „Best Off“. Es spiegelt einen Mix aus vier Jahrzehnten Bandgeschichte wider. Die Klassiker funktionieren von Anfang an. Beginnend mit dem Opener Bounty Hunter, in der Elkins über die Kopfgeldjäger spottet: „Wussten Sie, dass 500 Dollar Ihnen den Kopf wegblasen werden?“ Weiter über den trinkfesten Whiskey Man, die programmatische Hymne Son Of The South und Fan-Faves à la Edge Of Sundown oder Fall Of The Peacemakers, bis hin zum atemberaubenden Finale mit ihrem Klassiker Flirtin‘ With Disaster. I’m Gonna Live ‘Til I Die hat einen Stadion-Rock-Einschlag, den Bands wie Journey perfektioniert haben. Perlen wie Why Won’t You Take Me Home oder das Justice Highlight As Heaven Is Forever, die zum Teil noch nie live mitgeschnitten wurden, haben es auf die Trackliste geschafft. Das wiederum ist Gator Country vom 1978er Album Molly Hatchet verwehrt geblieben. Ich vermisse es, wie viele andere auch. Auf den Gesamteindruck wirkt es sich aber nicht weiter aus.

Battleground strahlt ein äußerst echtes Livefeeling aus. Der Sound kommt klar und sauber rüber, Band und Publikum spielen sich gekonnt die Bälle zu und man wird automatisch in die Konzerte hineinversetzt. Fairerweise muss ich gestehen, das Album klingt ein bisschen wie Lynyrd Skynyrd und The Allmann Brothers. Bei dem Ergebnis interessiert es jedoch niemanden… Das wieder stilvolle Artwork stammt aus der Feder Paul Raymond Gregorys.

Molly Hatchet – Battleground
Fazit
Es ist ein großartiges Livealbum. Das Album zeigt nicht nur, wie gut die Band auf der Bühne ist, sondern auch, wie stark die Songs sind, die sie im Laufe der Jahre geschrieben haben. 

Anspieltipps: Justice, The Journey, American Pride, One Man’s Pleasure und Dreams I’ll Never See
Norbert C.
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