Wie in den letzten Jahren haben wir auch in diesem Jahr im Time For Metal-Team gefragt, was denn für jeden die musikalischen Highlights waren. Dafür haben unsere Teammitglieder ihre ganz persönlichen Lieblingsalben herausgesucht. Viel Spaß mit den Time For Metal-Top Five 2024!
Mein musikalisches Jahr 2024 verlief sehr ruhig, es waren gerade mal zwei Konzerte – Any Given Day und Sleep Token. Das ist im Vergleich zu den letzten Jahren schon arg wenig, wenn ich auch sonst schon kein Konzertüberflieger bin. Dafür standen bei mir zwei größere Festivals auf dem Plan. Ich war im Juni auf dem Tuska Festival in Finnland und im August auf dem Wacken Open Air. Das Tuska war schon eine echt geile Sache, wenn auch verdammt teuer wegen der Flug- und Unterkunftskosten. Nun ja, Helsinki ist nun mal nicht eben um die Ecke, sondern mehr als 1000 Kilometer entfernt. Vier Tage Wacken als Heimschläfer haben im August ihren Tribut gefordert. Meine Füße haben mich ganz klar wissen lassen, dass sie eine Dauerbelastung von mehr als 12 Stunden an vier Tagen hintereinander nicht mehr so ohne Weiteres mitmachen wollen …
Releasedatum: 26.01.2024
Genre: Metalcore
Link zum Review: https://time-for-metal.eu/any-given-day-limitless/
Was verbindest du mit dem Album:?
Any Given Day waren mein Opener für 2024. Das Konzert im Hamburger Grünspan, bei dem ihr neues Album Limitless im Fokus stand, war echt der Hammer! Die überaus herausragende Stimme von Frontmann Dennis Diehl sowie die beeindruckende Bühnen-Performance mit dem fetten, druckvollen Sound sorgten für einen unvergesslichen Abend. Die vollmundigen Ankündigungen vor dem Release erfüllten alle Erwartungen, die man an eine Metalcore-Scheibe haben kann.
Releasedatum: 25.10.2024
Genre: Post Black Metal, Melodic Black Metal
Link zum Review: https://time-for-metal.eu/gaerea-coma/
Was verbindest du mit dem Album?
Gaerea habe ich im Oktober 2022 für mich im Hamburger Logo entdeckt. Diese portugiesische Black-Metal-Combo, die gemeinsam mit Winterfylleth als Support von Gaahls Wyrd angetreten ist, entpuppte sich am Ende als heimlicher Headliner. Das hat schon einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Als ich mitbekam, dass 2024 ein neues Album rauskommt, habe ich mich sofort darauf gestürzt. Gaerea haben geliefert, das Album hat es verdient in meine Top 5 geschafft.
Releasedatum: 10.04.2024
Genre: Progressive Metalcore
Link zum Review: https://time-for-metal.eu/allt-from-the-new-world/
Was verbindest du mit dem Album?
Seitdem ich bei Time For Metal eingestiegen bin, hat sich mein musikalisches Spektrum um einige Genres erweitert. Metalcore, Deathcore etc. standen vorher so gar nicht auf meinem Radar. Mein Musikgeschmack hat sich in ungeahnte Richtungen weiterentwickelt. Als ich in die ersten Vorgucker von Allt reinhörte, wuchs meine Neugier auf das bevorstehende Album. Das Ergebnis hat mich schon beim ersten Durchhören umgehauen. Diese Scheibe gehört definitiv zu meinen diesjährigen Favoriten.
Releasedatum: 10.04.2024
Genre: Death Doom, Melodic Death Metal
Link zum Review: https://time-for-metal.eu/swallow-the-sun-shining/
Was verbindest du mit dem Album?
Swallow The Sun haben mich schon mit ihrem 2019er-Überflieger-Album When A Shadow Is Forced Into The Light gecatcht. Als ich sie im selben Jahr gemeinsam mit Maren J. im Flensburger Roxy live gesehen habe, war es um mich geschehen. Diese finnische Band ließ mich nicht seither mehr los. Der Nachfolger Bloom In Misery hat mich ebenfalls so richtig geflasht. Meine Vorfreude auf das 2024er-Werk war somit riesig. Ohne Zweifel schaffen es Swallow The Sun, mich mit Shining erneut in ihren Bann zu ziehen.
Releasedatum: 05.07.2024
Genre: Melodic Death Metal
Link zum Review: https://time-for-metal.eu/nyktophobia-to-the-stars/
Was verbindest du mit dem Album?
Melodic Death Metal ist seit vielen Jahren mein Heim-und-Hof-Genre, da bin ich zu Hause. Ich habe nicht lange gezögert, mir das neue Album von Nyktophobia reinzuziehen, nachdem ich über das Review von Michael E. gestolpert bin. Nyktophobia haben mit To The Stars ein episches Werk geschaffen, das auf jeden Fall in den Bestand eines jeden Melodeath-Jüngers gehört. Diese neun Songs konnten mich sofort überzeugen. To The Stars hat seinen festen Platz bei mir gefunden.



