Cyrcus – Coulrophobia

Andere Bands haben Eier. Cyrcus haben ein ganzes Huhn.

Artist: Cyrcus

Herkunft: Heinsberg, Deutschland

Album: Coulrophobia

Spiellänge: 49:40 Minuten

Genre: Metal, Rock

Release: 28.03.2014

Label: Deafground Records

Link: https://www.facebook.com/CyrcusOfficial

Bandmitglieder:

Gesang – Jan C. Müller
Gitarre – Andy Gaube
Bass – Simon „Sigh“vom Eyser
Schlagzeug – Kersten Noczinski

Tracklist:

  1. I Mean Like…Wow…And Stuff
  2. Toy Gun In A Knife Fight
  3. After The Rain (feat. Mathias Mätze Schlegel)
  4. Echoes
  5. Abandon Ship
  6. CTRL
  7. Anywhere But Here
  8. Twentytwoandeleven
  9. We Run This Planet
  10. Healing
  11. Dig A Ditch
  12. From The Heart Of My Bottom
  13. Do Five Twos Make A Ten

Cyrcus - Coulrophobia

Kann es besser beginnen als mit dem Spruch ”Andere Bands haben Eier. Cyrcus haben ein ganzes Huhn.“? Wohl kaum. An sich verdeutlicht die Aussage, dass die Heinsberger ein wenig anders sind als andere und sich nicht schämen, gegen den Strom zu schwimmen.

Der erste Track I Mean Like…Wow…And Stuff ist mir bereits seit geraumer Zeit bekannt und hat sich mit seinem Refrain, dem eingängigen Schlagzeug, den Gangshouts und vor allem dem Hühnergegackere längst in meinen Kopf gebrannt. Auch der gesprochene Part ”Ladies and gentlemen, let’s make this a night, we will never remember”, zeigt um was es hier geht: Spaß in seiner höchsten Form.

Nicht nur mit dem Startsong, sondern allein mit den Titelnamen wie Toy Gun In A Knife Fight, From The Heart Of My Bottom und Do Five Twos Make A Ten merkt man, dass es hier reichlich ironisch zugehen könnte. Gerade bei From The Heart Of My Bottom schieße ich mich wortwörtlich weg – der Text ist einfach genial. Wieso das so ist, könnt ihr euch gern selbst anhören – ich will hier nicht vorgreifen. 😉

Schöne Shouts und ein sehr charakteristischer klarer Gesang, Hall, Gangshouts, groovige Gitarren- und Bassriffs sowie eine ausgesprochen gute Schlagzeugarbeit, die die einzelnen Tracks durch die häufigen Rhythmuswechsel kontinuierlich spannend hält, machen die Musik von Cyrcus aus. Aber auch die tierischen Protagonisten haben ihre Chance: Im letzten Song Do Five Twos Make A Ten haben Kuh, Katze, Hund und Schaf auch einmal die Möglichkeit, ihren Teil beizutragen.

Fazit
Fazit: Klingt verrückt? Ist es auch. Insgesamt ist Coulrophobia (was übrigens ”Angst vor Clowns” bedeutet) sehr gut produziert, durchgehend groovig, kann in Dauerschleife gehört werden und ist auch für Freunde der weniger harten Musik geeignet. Was dann auch mein einziger kleiner Kritikpunkt ist: Ich hätte mir ein wenig mehr Härte (wie z.B. bei We Run This Planet vorgelebt) gewünscht. Und da wären wir dann wieder beim Meckern auf hohem Niveau angekommen.

Anspieltipps: I Mean Like…Wow…And Stuff, We Run This Planet, From The Heart Of My Bottom und Do Five Twos Make A Ten
Petra D.
8.5
8.5
Punkte
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast
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