Lonewolf: die französischen Power Metaller präsentierten neuen Mann am Bass

Emmanuelson Ellipsis löst nach elf Jahren Rikki Mannhard ab

Erst im September 2020 veröffentlichten die französischen Power Metaller Lonewolf ihr insgesamt zehntes Studioalbum Division Hades, welches der Time For Metal-Kollege Andreas B. in seinem Review kurz mit „Mehr Metal geht nicht!“, kommentierte und 8,7 Punkte verteilte. Mit ihren Parallelen zu Running Wild, Grave Digger und frühen Helloween gelten sie als die deutscheste aller französischen Metalbands. Seit der Gründung im Jahr 1992 hat sich das Bandkarussell schon einige Male gedreht, nun sollte es ein weiteres Mal so weit sein.

Bereits im April 2021 gab Bassist Rikki Mannhard (ex-Altar, ex-Mystery Blue) bekannt, dass er die Wölfe verlassen wird. Elf Jahre ist er im Rudel um die europäischen Häuser gezogen und war an folgenden sechs Alben beteiligt, Army Of The Damned (2012), The Fourth And Final Horseman (2013), Cult Of Steel (2014), The Heathen Dawn (2016), Raised On Metal (2017) und abschließend Division Hades (2020). Wie er selbst in einem Facebook-Post angab, hatte Rikki während der Corona-Pandemie viel Zeit, um über seine Zukunft nachzudenken und hat sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile schweren Herzens zu diesem Schritt entschieden. Nach dem Motto, niemals geht man so ganz, wird der Vollblutmusiker der Band im Management erhalten bleiben und kündigt schon jetzt an, dass er auch in Zukunft ein paar Auftritte mit Lonewolf spielen wird.

Hier das Original Facebook-Statement: „Voilà voilà, après 11 années et 6 fantastiques albums avec Lonewolf, une page se tourne dans ma vie artistique. Comme vous le savez, j’ai décidé de quitter la meute, oui le/la covid y est pour beaucoup, mais ça m’a permis de réfléchir sur mon avenir au sein du groupe et de peser le pour et le contre (distanciation pour des répètes…) , et c’est avec le coeur serré que j’ai empiété le pas de Bubu pour quitter cette FORMIDABLE aventure avec les loups ! Je tiens à remercier JensWolf Börner, Damien Capolongo, Christophe Brunner Bubu, Alex, Antoine Bussière, Michael Hellström, mon fils Jérémy Mannhard et Virgile avec qui j’ai partagé la scène dans plusieurs pays européens.
Un immense merci à tous les amis, fans qui m’avez supporté dans cette croisade, mais je vous promets que vous me reverrez faire quelques apparitions avec Lonewolf 😉 ,en effet je continuerais à m’occuper du management du groupe.
Longue vie aux loups et bonne pioche pour les futurs remplaçants !
A bientôt 🤘😉🤘“

Nun wurde diese Woche mit Fabrice Cassaro aka Emmanuelson Ellipsis der Nachfolger im Wolfsrudel präsentiert, der dem einen oder anderen vielleicht von seinen anderen Bands her bekannt ist, denn er ist seit 1993 als Sänger, Gitarrist und Keyboarder bei der Progressive Metal Band Ellipsis, als Sänger bei Whisky Of Blood, und als Sänger der Heavy Metal Band Rising Steel aktiv. Weitere Anlaufstationen waren die Progressive/Power Metal Band Thalia und die Progressive/Melodic Metal Band Veloce Hystoria, wo er als Sänger tätig war. Für alle, die ihn nicht kennen, hier ein Video seiner Band Rising Steel aus dem Jahr 2015:

Der Nachfolger für Schlagzeuger Christophe „Bubu“ Brunner, der ebenfalls im April die Band verlassen hat, soll bald bekannt gegeben werden.

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