Mass Hypnosis – Sanctimonious

“Kermit im Mixer.“

Artist: Mass Hypnosis

Herkunft: Zagreb, Kroatien

Album: Sanctimonious

Spiellänge: 40:33 Minuten

Genre: Nu Metal, Industrial Metal

Release: 29.01.2016

Label: 7Hard Records

Link: https://www.facebook.com/masshypnosis1/ und http://www.mass-hypnosis.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Leo
Bassgitarre, Gesang – Kenny
Keyboard – Kodin

Tracklist:

  1. Psychoacustica
  2. God Complex
  3. Matrix Of Power
  4. Address To The Nation
  5. Trigger Terms
  6. Inevitable Disaster
  7. Message From The Advanced Intelligence
  8. Refugess From The Promised Land
  9. The Sting Of Consequence
  10. Monotheist
  11. Social Experiment
  12. United State Of Coma
  13. Codex Alimentarius
  14. Novus Ordo Seclorum

Mass Hypnosis - Sanctimonious - Albumcover

Mass Hypnosis ist eine kroatische Band, die angeblich Nu Metal und Industrial Metal spielt. Das Ganze begann wohl 2011 auf einer Techno-Party (!!!), auf der das damalige Trio aufeinandertraf. So wie ich es diversen Seiten entnehme, ist die Position am Bass wohl schon mehrfach neubesetzt worden – laut Facebook-Seite der Band selbst ist jetzt aber angeblich Kenny der Mann am Viersaiter.

Mit Psychoacustica beginnt das Album erst einmal merkwürdig und ich warte einmal ab, was da so kommen mag. God Complex ist dann der erste richtige Song, der wenigstens schon einmal nach Industrial klingt. In Matrix Of Power lenken mich die dermaßen schlechten Growls (oder was auch immer es sein soll) vom restlichen Geschehen komplett ab. Adress To The Nation sowie das übernächste Reactor beginnen quasi gleich – mit der augenscheinlichen Rede irgendeines amerikanischen Präsidenten. Wahnsinn. Zwischengeschoben bekommt man Trigger Terms, das so klingt, als hätten sich diverse Charaktere der Sesamstraße zusammengefunden, um Musik zu machen – nur eben auf sehr harten Drogen, heiser und dem Wahnsinn nahe. Ich denke, die Beschreibung bereits dieser ersten Stücke genügt.

Fazit: Bei Sanctimonious von Mass Hypnosis wurde einfach mal alles in einen Topf geworfen, getreu dem Motto „Viel hilft viel.“. Nur, dass das hier einfach mal nicht stimmt. Elemente, die man ab und an mal einstreuen kann, werden bis zur Vergasung verwendet und stetig wiederholt, sodass man das Gefühl hat, sich hier einer merkwürdigen Gehirnwäsche zu unterziehen. Abwechslungsreichtum mag es zwar irgendwie geben, aber das Werk ist einfach dennoch zu überladen-unkreativ. Man sollte schon die Kunst beherrschen, hier die Elemente geschickt miteinander zu kombinieren, die dem Hörer eine gewisse Hörfreude geben und die Spannung erhalten. Aber das ist hier leider absolute Fehlanzeige.

Anspieltipps: God Complex
Petra D.
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