Saeko – Holy Are We Alone

20.082021 - Power Metal - Pride & Joy Music - 56:49 Minuten

Unglaublich Above Heaven, Below Heaven von Saeko ist bereits 17 Jahre alt. Der Song Seek The Light hatte es damals über Jahre in meine Playlist geschafft. Seitdem ist in der Metalwelt viel passiert, nur leider ohne die Band von Sängerin Saeko Kitamae, die aus Osaka nach Europa gekommen war. Nach der zweiten Scheibe Life wurde es abrupt ruhig um die Formation. Das erste Lebenszeichen sendete sie mit der Single Re-Membrance quasi als Vorbote für das neue Werk Holy Are We Alone, welches das Projekt in diesem Jahr wie ein Phönix aus der Asche führen soll. Trotz der wirklich positiven Erinnerungen bleibt die Skepsis sehr hoch, diese sollen zusätzlich die Gastmusiker Derek Sherinian (Sons Of Apollo, Planet X, ex-Dream Theater) und Lars Ratz (ex-Metalium) vertreiben. Lars ist in diesem Jahr bei einem Flugzeugunfall ums Leben gekommen und hat bei allen Freunden und Fans des Musikers eine große Lücke hinterlassen. Kommen wir zurück auf die neuen zehn Stücke, die uns musikalisch einmal um den Globus führen. Saeko haben versucht, verschiedenste Einflüsse mit einzubinden – so gibt es eine Japan: In My Dream, UK: Never Say Never oder Germany: ReBellion Mission Version auf dem Silberling. Schnell wird man mit dem guten Stück nicht warm, das kann direkt verraten werden. Vielseitig und unberechenbar bekommt der Hörer kaum Aufhänger serviert, die man als wirkliche Höhepunkte ausmachen könnte. Wo andere Refrains totrocken, verzichtet die Truppe darauf fast komplett und driftet dadurch ins Gegenteil. Ein paar mehr Wiederholungen in den Songs hätten gutgetan. Irgendwie bekommt man Holy Are We Alone nicht zu packen und er rutscht wie ein nasser Fisch permanent aus den Händen. Gesanglich macht Saeko wieder viel richtig und gehört für mich immer noch zu einer der spannendsten Frauenstimmen im Heavy Metal Zirkus. Mit mehr Power Metal Party könnten die Musiker um die vielseitige Künstlerin auch 2021 ordentlich abräumen. Der Weg in die andächtigeren Emotionen hemmt da leider die freudige Geselligkeit, die man z.B. bei meinem Allzeit Favorit Seek The Light von Anfang bis Ende verspürt.

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Saeko – Holy Are We Alone
René W.
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