Soulburn – The Suffocating Darkness

“Jeder mit jedem.“

Artist: Soulburn

Herkunft: Niederlande

Album: The Suffocating Darkness

Spiellänge: 50:21 Minuten

Genre: Dark Grimm Metal

Release: 14.11.2014

Label: Century Media Records

Link: https://www.facebook.com/official.soulburn

Produktion:
Harry Wijering (Harrow Productions), Mix und Mastering durch Dan Swanö (Unisound Recordings)

Bandmitglieder:

Bassgitarre, Gesang – Twan van Geel
Gitarre – Remco Kreft
Gitarre – Eric Daniels
Schlagzeug – Bob Bagchus

Tracklist:

  1. Apotheosis Infernali (Intro)
  2. Under The Rise Of A Red Moon
  3. The Mirror Void
  4. In Suffocating Darkness
  5. Absinthesis
  6. Hymn Of The Forsaken II
  7. Black Aura
  8. I Do Not Bleed From Your Crown Of Thorns
  9. Wielding Death
  10. Claws Of Tribulation
  11. Eden’s Last Sigh (Outro)

Soulburn - The Suffocating Darkness - Albumcover

Die Band Soulburn entstand 1996 in den Niederlanden aus zwei damaligen Mitgliedern der Band Asphyx, veröffentlichte im selben Jahr ihre selbstbetitelte Demo und zwei Jahre später ihr erstes Album Feeding On Angels unter der Flagge von Century Media Records. Da Asphyx dann doch wieder zur Hauptband von Bob Bagchus und Eric Daniels wurde, wurde es still um Soulburn. Ganze 16 Jahre. Und nun: Ein neues Lebenszeichen! Das Album The Suffocating Darkness kommt auf den Markt, da Eric und Bob nun endlich wieder Zeit für ihr „Stiefkind“ Soulburn gefunden haben.

Die Genrebezeichnung Dark Grimm Metal sagte mir erst nichts, aber es wird schnell klar, dass es sich um Death Metal mit einem sehr, sehr starken Black-Metal-Einschlag handelt, der des Öfteren von Thrash Metal-Attacken heimgesucht wird. Die Soundqualität ist so, wie man es von einem Black Metal-Werk erwarten würde und recht hallig. Twan van Geel schreit sich die Seele aus dem Leib, macht dabei aber einen guten Job, während Remco und Eric die Gitarren passagenweise recht unspektakulär malträtieren. Wenn so Stücke wie In Suffocating Darkness, Absinthesis nicht wären, hätte ich die Scheibe bestimmt längst in Ablage „P“ gepackt.

Fazit: Wieder was gelernt. Dark Grimm Metal ist Death Black Metal mit Thrash-Elementen. Für mich nicht ganz das, was ich nach der Asphyx-Vergangenheit erwartet habe, aber auch nicht so dermaßen schlecht. Besonders gefällt mir Twan van Geel am Mikrophon und dass man phasenweise doch mal ein wenig Farbe in den schwarzen Black/Death/Wasauchimmer Metal-Alltag gebracht hat, dennoch gibt es viele Bands, die mich mehr überzeugen…und auch einige, die mir das Blut in den Adern gefrieren lassen - und das nicht aus Angst.

Anspieltipps: In Suffocating Darkness und Absinthesis
Petra D.
6.5
6.5
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