Elysian Gates – Crossroads

“Am Ziel vorbei geschossen!“

Artist: Elysian Gates

Herkunft: Luxemburg

Album: Crossroads

Spiellänge: 48:34 Minuten

Genre: Symphonic Metal

Release: 05.08.2016

Label: Finest Noise/Radar

Link:  https://www.elysiangates.com

Bandmitglieder:

Gesang – Noèmie Leer
Gitarre –  Sue Scarano
Gitarre – Guy Christen
Bassgitarre – Kim Sosson
Keyboard – Thiery Sadler
Schlagzeug – Christian Praus

Tracklist:

  1. The Awakening
  2. Crossroads
  3. Whispering Premonition
  4. Far From Home
  5. Mary Ann
  6. Broken Inside
  7. Human Infection
  8. One Open Gate

Crossroads ist das zweite Album der 2010 gegründeten Formation Elysian Gates. Gleichzeitig ist es das erste Album der Gruppe mit Sängerin Noemie Leer, die der eine oder andere von Rude Revolution kennen sollte. Seit 2015 kann die sechsköpfige Symphonic Metal Band aus Luxemburg, Elysian Gates, die Sängerin seit sein Eigen nennen.

Das Album Crossroads aus dem letzten Sommer startet mit einem Instrumentalintro, das sich langsam aufbaut und einen fast unbemerkten Übergang zum darauf folgenden Titeltrack bietet. Dieser gibt dem Album, wie der Name schon sagt, seinen Titel und beinhaltet insgesamt acht Titel. Die Platte kommt damit auf gute 50 Minuten Spiellänge, die über Finest Noise/Radar produziert wurden.

Auf Crossroads erwarten den Hörer die typischen Klänge und Arrangements, die allerdings hin und wieder eher in Richtung Rock/Pop als Metal zu gehen scheinen. Noemie Leer zeigt, im Gegensatz zu vorherigen Darbietungen bei Rude Revolution, eine durchweg klare und hohe Stimmlage. Dies mag für Kenner etwas ungewöhnlich sein, nimmt aber jedem Vergleichsversuch der zwei Gruppen, den Wind aus den Segeln.

Fazit: Die sechs Musikerinnen und Musiker zeigen solide Kompositionen und authentische Musikalität. Der Gesang von Noemie Leer wirkt ehrlich und glaubhaft ohne zu viel zu wollen. Natürlich sind Einflüsse der „großen Namen“ dieses Genres nicht von der Hand zu weisen, dennoch sollte die Scheibe Liebhaber dieses Genres ansprechen. Im Großen und Ganzen ist Crossroads eine gut produzierte Platte, mit gutem Songwriting und einigen Details. Allerdings liegt hier auch die Krux, denn das Ganze kommt zu glatt daher. Das Besondere bleibt aus, trotz der vielen Bemühungen und abwechslungsreichen Teilen. Hier wäre weniger sehr viel mehr gewesen und so bleibt es bei „einmal reinhören“.

Anspieltipps: Whispering Premonition und Far From Home
Martha K.
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