Pathology – The Time of Great Purification

“Kennste eins – kennste alle“

Artist: Pathology

Album: The Time Of Great Purification

Spiellänge: 30:04 Minuten

Genre: Brutal Death Metal

Release: 25.09.2012

Label: Victory Records

Link: http://www.pathologymusic.com/fr_into.cfm

Bandmitglieder:

Gesang – Jonathan Huber
Gitarre – Kevin Schwartz
Bass – Oscar Ramirez
Schlagzeug – Dave Astor

Tracklist:

  1. Imprisoned By Fear
  2. Tyrannical Decay
  3. Corporate Harvest
  4. Torment In Salvation
  5. Asphyxiation Through Consumption
  6. Remnants Of Freedom
  7. Dissection Of Origins
  8. Distorted Conscious
  9. A Bleak Future
  10. Oppression By Faith
  11. Cultivating Humanity
  12. Earth´s Downfall
  13. The Everlasting Plague
Pathology_Purification_Cover

Die Amerikaner Pathology kehren mit The Time Of Great Purification zum sechsten Mal in voller Spiellänge zurück. Besetzt von ehemaligen Mitgliedern von I Declare War oder auch Cattle Decapitation weiß der geneigte Death Metaller, in welche Richtung die CD gehen wird, ohne sie jemals gehört zu haben.

13 Lieder – 30 Minuten Spielzeit. Also in der Hinsicht ist scho einmal alles beim Alten bei Pathology. Nur ein Lied schafft es, die Drei-Minuten-Grenze zu überqueren und in diesem Fall sind es nur zwei Sekunden über dieser Hürde. Aber nicht die Länge ist entscheidend, sondern die Technik, oder? Produktionstechnisch ist die Musik auf jeden Fall dick, sodass die Gehörgänge im Falle einer sinnvoll eingesetzten Technik wunderbar stimuliert werden können. Und da werden sich die Geister wieder scheiden.

Denn so technisch versiert Pathology auch sind, so sehr hängt der Vergleich zu Cattle Decapitation in der Luft: Beide Bands sind extrem technisch, leider besitzt nur die hier nicht zu behandelnde Band eine immense Eingängigkeit. Es ist für mich immer wieder fast schon schmerzvoll, Bands wie Pathology Mittelmäßigkeit zu attestieren, da jeder einzelne Musiker eine Menge Zeit in das Erlernen seines Instrumentes gesteckt haben muss, um bei der Aufnahme einer solchen CD mitzuwirken. Aber egal, ob man jetzt Tyrannical Deday oder Asphxiation Through Consumption hört, der größte Unterschied sind die zwei Sekunden Differenz in der Spielzeit.

Fazit: Pathology liefern das, was viele, viele Death Metal-Bands schon vor ihnen lieferten: Grundsoliden Brutal Death Metal mit Tendenz zum Slam Death Metal, ohne sich auch nur irgendwie vom Rest abzuheben. Hier gibt es keinen „ah, das sind Pathology aus Amerika”-Effekt, sondern nur ein “ah, das ist eine Brutal Death Metal-Band”. Gut – ja, aber leider ohne Wiedererkennungswert. Anspieltipp: Tyrannical Decay, Earth´s Downfall
Gordon E.6.5
6.5

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