Smothered – The Inevitable End

“Der Name ist Programm!“

Artist: Smothered

Herkunft: Stockholm (Schweden)

Album: The Inevitable End

Spiellänge: 40:59 Minuten

Genre: Old School Death Metal

Release: 06.12.2013

Label: Soulseller Records

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Klingt wie: Grave, Entombed, Dismember

Bandmitglieder:

Gesang – Stoffe Ericsson
Gitarre – Stoffe Ericssoon
Gitarre – Martin Norman
Bass – Staffan Wensby
Schlagzeug – Virre Eklund

Tracklist:

  1. The Ritual
  2. Dead But Dreaming
  3. Sovereign
  4. Re-Animated
  5. No One Left To Kill
  6. The Crawling Chaos
  7. Phlegethon
  8. Madness Takes Me
  9. Green River Anthem
  10. The Inevitable End

Smothered - The Inevitable End

Nach der Gründung der Band (damals noch als One-Man-Projekt vom Hauptgrowler Stoffe Ericsson) im frühen 2010 und einem Demo Tape, debütieren die nun vier Skandinavier Smothered mit ihrem ersten Longplayer The Inevitable End.
Gespickt ist der 41 minütige Silberling mit allem, was sich gut und nach schwedischem Blei der alten Schule anhört.

Ob die Songs nun im Midtempo (Dead But Dreaming, Sovereign) wälzend daherkommen, oder im Hightempo (Re-Animated, The Crawling Chaos) alles niederschmettern, Gitarrist Martin Norman, mit der 6-saitigen Säge und Drummer Virre Eklund holzen sich quer durch die schwedische Tundra, verfolgt von urtiefen Growls Stoffe Ericssons und den dunklen Tönen des Donnerbesens Tobbe Arvidsssons (der mit der Band das Album noch aufgenommen hat, bevor dann Staffan Wensby im Januar seinen Platz einnahm).

Abwechslung bietet die Platte definitiv durch die Tempowechsel, die teilweise sowohl melodische, als auch chaotische Rhythmik schaffen und auch die Thematik der einzelnen Songs – die überwiegend von Death Metal typischen, selbstmöderischen Todesrituale, wandelnden Untoten, Menschenfresserrei und der Einöde der Welten oder zumindest das, was nach einer Zombieapokalypse und einem atomaren Schlag noch davon übriggeblieben ist – handelt. Und das ist auch das, was mich ein wenig stört, man kennt das Format und die Thematik. Es klingt geil – keine Frage! Da fehlt aber noch der entscheidene eigene Einfluss, der das Album noch ein wenig einzigartiger Macht.

Fazit: Wie kann man es treffender, als die Band selbst sagen: „Catchy death metal without any bullshit“; dem schliesse ich mich an und empfehle es jedem, der auf seinem Regal noch Platz hat.

Anspieltipps: Re-Animated, No One Left To Kill und The Crawling Chaos
Mathias D.
8.5
8.5
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