Tarja Turunen – Left In The Dark

“Ohne Tarja Turunen würde etwas fehlen!“

Artist: Tarja Turunen

Herkunft: Finnland

Album: Left In The Dark

Spiellänge: 56:50 Minuten

Genre: Metal, Rock, Gothic Metal, Symphonic Metal

Release: 04.07.2014

Label: earMusic / Edel

Link: www.tarjaturunen.com/en/

Bandmitglieder:

Gesang – Tarja Turunen

Tracklist:
1. Victim Of Ritual (First Demo)
2. 500 Letters (Live At Vorterix Radio)
3. Lucid Dreamer (Demo)
4. Never Enough (Demo Progression)
5. Mystique Voyage (Demo)
6. Into The Sun (Studio Version)
7. Deliverance (Instrumental)
8. Neverlight (Full Orchestra Version)
9. Until Silence (Live At Vorterix Radio)
10. Medusa (Tarja’s Solo Version)

Tarja_Left-In-The-Dark_Digipak-Cover
Tarja Turunen, die Ausnahmesängerin, ist wieder da, obwohl sie bereits mit Musikerkollege Mike Terrana Ende Mai 2014 Beauty & The Beat veröffentlicht hat. Ihr neues Album heißt Left In The Dark. Bisher nur im Bundle mit einem Ticket für die aktuelle Tour erhältlich, wird die exklusive CD nun endlich auch im Handel verfügbar sein. In dieser Veröffentlichung hat Tarja eigenhändig Demos, exklusive Versionen und die Solo Version von Medusa katapultiert, die bislang zu wenig Aufmerksamkeit erhalten haben und noch auf keinem Silberling veröffentlicht wurden. Als wäre das noch nicht genug nahm sich Tarja höchstpersönlich die Zeit, um Liner Notes zu allen zehn Tracks zu verfassen, in denen sie gleichzeitig einen sehr persönlichen Einblick in ihre Arbeit gewährt.

Es wäre auch wirklich zu schade, diese Produktion nur den Fans zugänglich zu machen die ein Ticket für ihre Tour gebucht haben. Zudem freut sich auch jeder Künstler um jeden Euro, der mehr in der Kasse zur Verfügung steht. Ums Geld alleine geht es Tarja Turunen auf Left In The Dark nicht, dafür hat sie selber zu viel Herzblut in die Aufnahmen gesteckt, die emotionsgeladener kaum sein können. Neben 500 Letters, den diversen Demos und dem Deliverance Instrumental springt die Solo Version von Medusa ins Auge, die durch diverse Höhepunkte noch besser als das Original ist. Wunderbar ist ebenfalls zu erkennen, das Tarja, je länger sie ihre Solokarriere gestaltet, immer mehr zu ihrer alten Stärke zurückfindet und ihre positive Grundstimmung auf ihre Werke legen kann. Zwar werden Metal Einflüsse immer mehr verdrängt, Beauty & The Beat trumpft dafür mit Rock Noten, die in klassische Bahnen gelenkt werden.

 

Fazit: Tarja Turunen bleibt unser Goldkehlchen, egal wie sie sich musikalisch weiter entwickelt. Im Nachhinein muss man sagen, dass die Trennung von Nightwish sehr gut gewesen ist, für beide Seiten. Die finnische Band konnte sich von der Trennung zum Leid der Fans zwar noch nicht zu 100% erholen, Tarja hingegen kann neue Wege beschreiten, wie hier auf Left In The Dark, die wir in der Form wohl niemals zu Ohren bekommen hätten. So liegt Freud und Leid wieder dicht beieinander, ob man nun Left In The Dark zwingend erwerben muss, lasse ich mal dahin gestellt. Zwei Veröffentlichungen innerhalb sechs Wochen ist dann auch für einen eingesessenen Fan zu happig, lohnen tut es sich wie gehabt und wenn es nur am Geld liegen sollte, kann man sich Left In The Dark auch ein paar Wochen nach der Veröffentlichung in das CD-Regal stellen!

Anspieltipps: 500 Letters und Medusa
Rene W.
7.8
7.8
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