The Killing (Staffel 4)

“Alle guten Dinge sind vier“

Serientitel: The Killing (Staffel 4)

Land: USA

Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Laufzeit: 346 Minuten

Genre: Kriminalserie

Release: 01.10.2015 (BluRay und DVD)

Regie: Nicole Kassell, Lodge Kerrigan, Ed Bianchi, Gregory Middleton, Coky Giedroyc, Jonathan Demme (Das Schweigen der Lämmer)
Brett Conra

Verleih / Label: Pandastorm Pictures (http://www.pandastorm.com/)

IMDB Link: http://www.imdb.com/title/tt1637727/

Budget: unbekannt

Altersfreigabe laut FSK: 16 Jahre

Besetzung:
Sarah Linden – Mireille Enos (World War Z)
Stephan Holder – Joel Kinnaman (RoboCop)
James Skinner – Elias Koteas
Danette Lutz – Amy Seimetz
Bullet – Bex Taylor-Klaus
Lyric – Julia Sarah Stone
Twitch – Max Fowler
Ray Seward – Peter Sarsgaard
Francis Becker – Hugh Dillon

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Am 01.10.2015 ist es endlich soweit, die vierte Staffel der Amerikanischen Erfolgsserie The Killing geht in die finale Runde und schließt wieder bündig an die Geschehnisse der dritten Staffel an. So entsteht ein Gesamtplot, der von der fesselnden Spannung getragen wird. Nach dem harten Ende in der dritten Staffel versuchen Sarah Linden (Mireille Enos) und ihr Kollegen Stephan Holder (Joel Kinnaman) ihre Spuren zu verwischen und wie in der Serie üblich spielt man klar mit den Emotionen der Protagonisten. So identifiziert man sich durchweg mit den nicht ganz glatten „Helden“ der Geschichte und baut aufgrund des Settings wieder eine persönliche Verbindung auf.

Damit es nicht langweilig wird, bekommen die beiden Ermittler natürlich einen neuen Fall aufgebrummt und dieser zehrt ganz schön an deren Nerven. Der Familienmord, den es aufzudecken gilt bringt Linden und Holder zu einer privaten Militärakademie, bei welcher der einzige Überlebende des Mordes als Kadett seinen Dienst leistet. Der Kampf mit den eigenen Dämonen und das Auflösen des Falls wachsen immer weiter zusammen und es fällt einem als Zuschauer wegen der gewählten Farbfiltern und „matt“ wirkenden Bildern nicht schwer, die Beklemmung hautnah mitzuerleben.

Fazit: Mit der vierten Staffel geht eine richtig gute Serie zu Ende, die in meinen Augen auch noch weitere zehn Staffeln hätte andauern können. Die Hauptcharaktere sind eckig und alles andere als der Hochglanzpresse entsprungen. So darf es wieder viel regnen (wenn auch weniger als in den letzten Staffeln) und die Szenen spielen allesamt nicht bei Sonnenschein. So braucht es nicht viel, dass man am Ende ein wenig traurig ist, dass es mit Linden und Holder zu Ende geht. Für Fans dieser brillanten Krimiserie ist das Finale natürlich ein Muss und wer als Quereinsteiger reinschnuppern will, der sollte mindestens die dritte Staffel vorziehen, denn dann wird alles ein wenig schlüssiger als wenn man direkt mit Nummer vier beginnt.
Kai R.
8.5
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