Time For Metal: Die Top 5-Alben des Jahres 2020 unseres Teams – Heute: Sandra R.

Teil 14 von 18

Wie in den vorangegangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr im Time For Metal-Team gefragt, was denn für jeden die musikalischen Highlights waren. Dafür haben unsere Teammitglieder ihre ganz persönlichen Lieblingsalben rausgesucht.

Neben einem Hörbeispiel haben wir für die Top 5 auch jeweils den Link zu unserem Review aufgeführt, damit ihr noch einmal nachlesen könnt, warum das Album seinen Platz in den ganz persönlichen Top 5 des Jahres 2020 gefunden hat. Neben diesen Top 5 – die übrigens kein Ranking darstellen, sondern in zufälliger Reihenfolge genannt sind – gibt es auch immer wieder mal die eine oder andere persönliche Empfehlung unserer Teammitglieder, also viel Spaß bei der Lektüre!

Mit reichlich Plänen im Kopf hat wohl jeder von uns das Jahr 2020 gestartet, so war es auch bei mir. Die Karten der Konzerte, denen ich voller Vorfreude entgegenfiebern wollte, waren gekauft. Doch schon im Januar war etwas im Anmarsch, wovon niemand erwartet hätte, dass es unser aller Leben auf den Kopf stellt – Corona stellte alle Vorhaben und Pläne kalt. Im Frühjahr hagelte es Absagen und Verlegungen von Konzerten, Tourneen und Festivals etc., damit war klar, dass dieses Jahr nichts mehr laufen würde. Ein Lichtblick waren dann Konzerte und Festivals, die als Livestreams ermöglicht wurden sowie verdammt gute Metalalben, mit denen ich nicht mehr gerechnet hätte.

Wolfheart – Wolfs Of Karelia

Wolfs Of Karelia ist das erste gute Album, was mir 2020 über den Weg gelaufen ist. Was Tuomas Saukkonen anfasst, wird zu Gold. Das neue Werk ist ein wirklich starker Longplayer, der allerdings nicht ganz an den Vorgänger Constellation Of The Black Light (2018) herankommt. Anstatt das Album auf der geplanten Tournee vorzustellen, spielten die Finnen zwei Songs davon bei ihrem Geisterkonzert (Bericht: hier).

Bleed From Within – Fracture

Das Ergebnis von vier Monaten harter Studioarbeit kann sich mehr als hören lassen. Fracture ist eins der besten Alben, die ich in diesem Jahr in die Finger bekommen habe. From Bleed Within können mit diesem Langeisen ohne Weiteres überzeugen, mich einschließlich. Metalcore-Jünger kommen hier voll auf Ihre Kosten.

Nygmalion – Deluminate

Guter Melodic Death Metal muss nicht zwingend aus Finnland kommen. Nygmalion haben bewiesen, dass sie es ebenfalls draufhaben. Sie haben mit Deluminate eine verdammt gute Scheibe abgeliefert! Zurzeit sind noch keine physischen Tonträger erhältlich, daher lohnt sich der Weg zu den bekannten Streaming-Plattformen.

Within The Ruins – Black Heart

Die gesamte Trackliste von Black Heart hat sich als äußerst abwechslungsreich erwiesen, es ist wirklich kein Durchhänger dabei. Die Scheibe besteht aus einer heftigen Mixtur, die es in sich hat. Keiner von diesen zehn Songs ist berechenbar, da kommt garantiert keine Langeweile auf. Das Ding ist rundum gelungen!

Genus Ordinis Dei – Glare Of Deliverance

Das Beste kommt zum Schluss. Glare Of Deliverance von Genus Ordinis Dei ist mein persönliches Highlight des Jahres 2020. Ich habe nicht gewusst, wie geil Symphonic Death Metal klingen kann. Mit diesem Meisterwerk kann man einfach nichts falsch machen. Das Ding ist brutal genial! Schon der erste Track zündet sofort – ein Hörgenuss der Extraklasse.

Weitere Empfehlungen

Dark TranquillityMoment 

Dark Tranquillity sind Meister ihres Genres, jedes Album ist ein Brecher. Wer Zeit hat, sollte sich die gesamte Scheibe in der vorgegebenen Reihenfolge als Hörgenuss gönnen. Hier liefern die Göteborger Melo Death Pioniere ein richtig fettes Brett.

ImmoriumThis Too Shall Pass

Immorium spielen phänomenalen, facettenreichen Melodic Death Metal. Sie liefern mit This Too Shall Pass ein nahezu perfektes Werk ab. Die Australier haben mich schwer beeindruckt.

Metallica And The San Francisco SymphonyS&M2

Metallica haben mit S&M2 bewiesen, dass Totgesagte länger leben. Viele Fans hatten keine großen Erwartungen mehr an diese Thrash-Legende. Dieses Album zeigt allerdings, dass sie immer noch zu einem Spitzenalbum fähig sind.

Décembre NoirThe Renaissance Of Hope

Die Erfurter haben mit The Renaissance Of Hope ein starkes Album geliefert. Décembre Noir warten erneut mit einem Werk voller düsterer Soundlandschaften auf.

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